Yoni-Öl: Anwendung, Inhaltsstoffe und was du wissen solltest

Yoni kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Ursprung, Quelle, Schoß. In der indischen Tradition ist es kein anatomischer, sondern ein achtungsvoller Begriff — und genau deshalb hat er sich für Pflegeprodukte durchgesetzt, wo „Intimöl“ nüchtern klingt.

Die Haut im Intimbereich ist dünner als anderswo am Körper, dichter mit Nervenenden versorgt und reagiert empfindlicher auf Duftstoffe, Konservierungsmittel und Tenside. Was dort hinkommt, sollte wenige Zutaten haben und keine überflüssigen.

Was in unserem Yoni-Öl steckt

Fünf Zutaten, alle aus kontrolliert biologischem Anbau:

Mandelöl ist das Trägeröl. Es zieht langsam ein, ist reich an Ölsäure und gilt in der Hautpflege als eines der mildesten Pflanzenöle überhaupt — es wird auch in der Säuglingspflege verwendet.

Wildrosenöl, aus den Kernen der Hagebutte kaltgepresst, enthält einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und wird traditionell für strapazierte Haut verwendet.

Weizenkeimöl bringt einen natürlich hohen Vitamin-E-Gehalt mit und macht die Rezeptur zugleich haltbarer.

Ätherisches Rosenöl gibt den Duft. Für einen einzigen Tropfen werden Dutzende Blüten gebraucht — es ist die teuerste Zutat der Rezeptur.

Vitamin E pflegt die Haut und schützt die Öle vor Verderb.

Kein Wasser, keine Konservierungsstoffe, keine Emulgatoren. Ein reines Ölgemisch braucht das nicht.

Wofür Yoni-Öl verwendet wird

Vor allem zur täglichen Pflege der äußeren Intimzone — nach dem Duschen, nach der Rasur, nach dem Schwimmbad. Überall dort, wo die Haut austrocknet oder gereizt ist.

Manche Frauen verwenden es auch für eine Yoni-Massage, also eine achtsame Selbstberührung, die weniger auf Erregung als auf Wahrnehmung zielt.

Und ein Thema, über das selten offen gesprochen wird: Trockenheit im Intimbereich. Sie betrifft viele Frauen — in den Wechseljahren, nach einer Geburt, unter hormoneller Verhütung oder in Stressphasen. Ein Pflegeöl ist dabei kein Medikament und ersetzt keine ärztliche Abklärung. Aber es kann die äußere Haut geschmeidig halten.

Zwei Dinge, die du vor der ersten Anwendung wissen solltest

Öl und Kondome vertragen sich nicht. Pflanzliche Öle machen Latex porös — Kondome und Diaphragmen können reißen. Wenn du verhütest, verwende Öl und Kondom nicht zusammen.

Äußerlich, nicht innerlich. Die Scheide reinigt sich selbst und hat ein empfindliches Milieu. Pflegeöle gehören auf die äußere Haut, nicht in die Scheide.

Selber machen?

Die Suche danach ist häufig, und im Grundsatz spricht nichts dagegen. Zwei Punkte aber machen den Unterschied: Sauberkeit beim Abfüllen und die richtige Dosierung ätherischer Öle. Rosenöl ist hochkonzentriert; zu viel davon reizt genau die Haut, die man pflegen wollte.

Mehr dazu: Yoni Öl 50 ml aus unserer Wiener Manufaktur