Reishi (Ganoderma lucidum): Herkunft, Machart und Verzehrempfehlung

Reishi (Ganoderma lucidum) heißt auf Chinesisch Lingzhi und hat in China und Japan eine lange Geschichte. Ein Speisepilz ist er nicht: Er schmeckt deutlich bitter und wird deshalb meist als Extrakt oder Tinktur angeboten. Hier erfährst du, was Reishi ausmacht, welche Geschichte er hat, wie unsere Reishi-Tinktur hergestellt wird, welche Verzehrempfehlung gilt und worauf du beim Kauf achten kannst.

Reishi Tinktur – Liquid Shrooms · 100 ml · 73,20 €
100 % Fruchtkörper, kein Myzel, kein Getreidesubstrat
Dreifach-Extraktion über 6 Wochen, ohne Alkohol im fertigen Produkt · handgemacht in Wien in kleinen Chargen
Zur Reishi Tinktur

Was ist Reishi?

Reishi ist ein Pilz mit dem botanischen Namen Ganoderma lucidum. Reishi ist der japanische Name, Lingzhi der chinesische. Wegen seines bitteren Geschmacks wird er nicht als Speisepilz gegessen.

Was in Reishi steckt

Reishi enthält zwei große Gruppen von Inhaltsstoffen: Triterpene, darunter Ganoder- und Lucidensäuren, und Beta-Glucane. Von den Triterpenen kommt auch der bittere Geschmack.

Geschichte: der Pilz, den fast niemand je besaß

Historisch war Reishi so selten und wertvoll, dass er einst Kaisern und dem Hochadel vorbehalten war. Bis vor gut fünfzig Jahren konnte ihn niemand anbauen: Man fand ihn im Wald oder gar nicht, und man fand ihn fast nie. Erst 1969 gelang am Institut für Mikrobiologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking die erste erfolgreiche Kultivierung.

Wie hoch er stand, lässt sich an einer Verwaltungsakte ablesen. Im Han Shu, der Reichsgeschichte der Han-Dynastie, steht unter dem Jahr 109 vor Christus, dass im Ganquan-Palast ein Zhi gewachsen sei, „neun Stängel mit verbundenen Schirmen“. Kaiser Wu wertete das als Zeichen himmlischer Gunst und erließ daraufhin eine Amnestie für das ganze Reich. In Japan heißt der Pilz bis heute auch mannentake.

Fruchtkörper, Sporen, Myzel: was in einem Reishi-Produkt steckt

Fruchtkörper, Sporenpulver, Sporenöl und Myzel sind vier verschiedene Rohstoffe. Der Fruchtkörper ist der gewachsene, sichtbare Pilz. Das Myzel ist das Pilzgeflecht und wird häufig auf Getreide gezogen; das Substrat kann dann mit ins Produkt gelangen. Welcher Teil verarbeitet wurde, steht in der Zutatenliste.

Pulver, Extrakt, Tinktur

Pulver ist der getrocknete, gemahlene Pilz. Bei einem Extrakt werden Inhaltsstoffe mit einem Lösungsmittel aus dem Pilz gelöst. Beta-Glucane lösen sich in Wasser, Triterpene in Alkohol. Eine Tinktur ist ein flüssiger Extrakt.

So entsteht unsere Reishi-Tinktur

Für unsere Reishi Tinktur – Liquid Shrooms verwenden wir 100 % Fruchtkörper, ohne Myzel und ohne Getreidesubstrat. Wir ziehen die Fruchtkörper sechs Wochen lang getrennt aus, mit Alkohol, mit Wasser und mit Glycerin, und führen die Auszüge erst danach zusammen. Den Alkohol entfernen wir dabei wieder, die fertige Tinktur enthält keinen Alkohol. Handgemacht in Wien in kleinen Chargen.

Verzehrempfehlung

Für die Reishi Tinktur gilt: 1 bis 2 Teelöffel pro Tag, pur oder in Wasser. Bei einem Teelöffel täglich reichen 100 ml rund drei Wochen.

  • Geschmack: Reishi schmeckt deutlich bitter. Wenn du das nicht magst, nimm ihn in Saft oder in warmem Wasser mit etwas Honig.
  • Menge: Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
  • Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

Wenn du Medikamente einnimmst (zum Beispiel gerinnungshemmende Mittel), schwanger bist, stillst oder eine Operation ansteht, sprich die Einnahme bitte vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.

Reishi kaufen: worauf du achten kannst

  • Fruchtkörper oder Myzel: Steht auf dem Produkt, ob der Fruchtkörper oder Myzel verarbeitet wurde, eventuell samt Getreidesubstrat?
  • Extraktionsverfahren: Mit welchen Lösungsmitteln (Wasser, Alkohol, Glycerin) und wie lange wurde extrahiert?
  • Zutatenliste: Lies nach, was außer dem Pilz enthalten ist.

Weitere Tinkturen der Reihe: Cordyceps und Hericium. Einen Überblick über die Pilze gibt unser Vitalpilze-Guide; Reishi in der Tasse gibt es im Chaga Latte.

Häufige Fragen zu Reishi

Was ist der Unterschied zwischen Reishi-Pulver und Reishi-Extrakt?

Pulver ist getrockneter, gemahlener Pilz. Bei einem Extrakt werden Inhaltsstoffe mit einem Lösungsmittel wie Wasser, Alkohol oder Glycerin aus dem Pilz gelöst. Unsere Tinktur entsteht in einer Dreifach-Extraktion über 6 Wochen.

Wie viel Reishi-Tinktur pro Tag?

1 bis 2 Teelöffel pro Tag, pur oder in Wasser. Die empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.

Wie lange reicht eine Flasche?

Bei einem Teelöffel täglich reichen 100 ml rund drei Wochen.

Wie schmeckt Reishi?

Deutlich bitter. In Saft oder in warmem Wasser mit etwas Honig ist er milder.

Sind Reishi und Lingzhi dasselbe?

Ja. Reishi ist der japanische, Lingzhi der chinesische Name für Ganoderma lucidum.

Was bedeutet „kein Myzel, kein Getreidesubstrat“?

Für unsere Tinktur wird nur der Fruchtkörper verwendet, also der gewachsene Pilz. Myzel und Getreidesubstrat sind nicht enthalten.

Warum steht hier nichts zur Wirkung von Reishi?

Für Pilze ist in der EU keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. Deshalb beschreiben wir Herkunft, Machart, Geschichte und Verwendung, aber keine Wirkung.

Reishi Tinktur – Liquid Shrooms · 100 ml · 73,20 €
100 % Fruchtkörper, kein Myzel, kein Getreidesubstrat
Dreifach-Extraktion über 6 Wochen, ohne Alkohol im fertigen Produkt · handgemacht in Wien in kleinen Chargen
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