Hericium – der Pilz, der aussieht wie ein weißer Löwe.
Wenn man Hericium zum ersten Mal sieht, glaubt man kaum, dass es ein Pilz ist. Er wächst als weißes, watteartiges Gebilde mit langen herabhängenden Stacheln – manche sagen er sieht aus wie ein Löwenkopf, andere wie ein Igel, wieder andere wie ein Bart. Im Englischen heißt er Lion's Mane. In Japan Yamabushitake – der Pilz der Bergmönche.
In der traditionellen japanischen und chinesischen Medizin wurde er seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel und Tonikum geschätzt. Buddhistische Mönche verwendeten ihn traditionell im Klosterleben. Sein Geschmack erinnert an Meeresfrüchte – er ist einer der wenigen Heilpilze, der als kulinarische Delikatesse gilt.
Hericium ist einer der wenigen Pilze, die intensiv im Bereich der Neurowissenschaften erforscht werden. Wissenschaftliche Studien untersuchen die Wirkung seiner Inhaltsstoffe — insbesondere Hericenon und Erinacin — auf die Bildung von Nervenwachstumsfaktor (NGF) und neuronale Verbindungen im Gehirn. Eine der meistzitierten Studien dazu findest du direkt auf PubMed (PMID 18758067).
Traditionelle Verwendung:
- Klassisches Tonikum in der TCM und japanischen Volksmedizin
- Traditionell mit mentaler Klarheit und Fokus in Verbindung gebracht
- Jahrhundertelang in buddhistischen Klöstern als Nahrung und Tonikum verwendet
- Teil der klassischen adaptogenen Pilze
Unsere Liquid Shrooms Hericium Tinktur wird aus biologisch kultiviertem Igelstachelbart hergestellt. Die dreifache Extraktion mit Alkohol, Wasser und Glycerin sichert eine besonders hohe Bioverfügbarkeit der pflanzlichen Inhaltsstoffe.
Inhalt: 50 ml | Empfehlung: 1 bis 2 Teelöffel pro Tag
Zur europäischen Gesetzgebung
Heilpilze und Heilpflanzen sind keine Erfindung der Moderne. Die Menschheit verwendet sie seit Jahrtausenden als Medizin — und die moderne Pharmazie hat ihre Wurzeln genau dort: im Pflanzenwissen der Völker. Aspirin kommt von der Weide, Penicillin vom Schimmelpilz, Chinin gegen Malaria von der Chinarinde.
Wir dürfen dir das gesetzlich nicht sagen — zumindest nicht so direkt, wie wir es gerne würden. Die europäische Health-Claims-Verordnung (EU 1924/2006) verbietet gesundheits- und krankheitsbezogene Aussagen für Nahrungsergänzungsmittel, solange sie nicht durch ein aufwendiges EU-Zulassungsverfahren bestätigt wurden. Das betrifft nahezu alle pflanzlichen und pilzlichen Wirkstoffe — egal wie alt und wie gut erforscht ihre Anwendung ist.
Deshalb laden wir dich ein, selbst zu recherchieren. PubMed ist die weltweit größte Datenbank für wissenschaftliche Studien — frei zugänglich, kostenlos. Hier geht es direkt zu den Studien über Hericium auf PubMed.
Dieses Produkt ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es ist nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten bestimmt.