Die Hericium Tinktur – Liquid Shrooms ist ein flüssiger Extrakt aus dem Fruchtkörper des Igelstachelbarts (Hericium erinaceus), auch Löwenmähne oder Lion's Mane genannt. Dreifach extrahiert über sechs Wochen, handgemacht in Wien in kleinen Chargen.
Auf einen Blick
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Pilz: Igelstachelbart (Hericium erinaceus), kultiviert, kein Wildpilz
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Rohstoff: 100 % Fruchtkörper, kein Myzel, kein Getreidesubstrat
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Verfahren: Dreifach-Extraktion über 6 Wochen
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Alkohol: keiner, die fertige Tinktur ist ohne Alkohol
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Herstellung: handgemacht in Wien in kleinen Chargen, in unserer eigenen Manufaktur
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Inhalt: 100 ml, bei einem Teelöffel täglich rund drei Wochen
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Produktart: Nahrungsergänzungsmittel
Herstellung
Wir verwenden ausschließlich den Fruchtkörper, also den gewachsenen, sichtbaren Pilz. Das Myzel, das Pilzgeflecht, das oft auf Getreide gezogen wird, kommt nicht hinein.
Manche Inhaltsstoffe eines Pilzes lösen sich in Alkohol, andere in Wasser. Deshalb setzen wir drei getrennte Auszüge an, mit Alkohol, mit Wasser und mit Glycerin, und führen sie nach sechs Wochen zusammen. Den Alkohol entfernen wir im Lauf der Herstellung wieder, die fertige Tinktur enthält keinen Alkohol.
Woher der Name kommt
Auf Japanisch heißt der Pilz yamabushitake, der Pilz der Yamabushi. Kawamura Seiichi, der Begründer der modernen japanischen Pilzkunde, hat aufgeschrieben, woher das kommt: Die weißen, herabhängenden Stacheln erinnerten an die Bommeln, die die Yamabushi, die Bergasketen des Shugendō, vorne an ihrer Kutte tragen. Jede Kultur hat ihn nach dem benannt, was sie kannte: Die Chinesen sahen einen Affenkopf, die Engländer eine Löwenmähne, die Botaniker einen Igel. In der chinesischen Küche zählt er zu den vier berühmten Gerichten.
Pilz des Jahres 2026, und warum bei uns trotzdem keiner aus dem Wald kommt
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie hat den Igelstachelbart zum Pilz des Jahres 2026 gewählt. In Mitteleuropa ist er selten geworden: Die Rote Liste Deutschlands führt ihn als stark gefährdet, in Großbritannien gehört er zu nur vier gesetzlich geschützten Pilzarten. Er braucht totes Buchen- oder Eichenholz in feuchten Laubwäldern, und genau davon bleibt immer weniger stehen.
Deshalb kommt in unsere Tinktur kein einziger Wildpilz. Kultiviert wächst er in zwei bis drei Wochen heran, in gleichbleibender Qualität und ohne dass irgendwo im Wald ein Bestand kleiner wird.
Verzehrempfehlung
1 bis 2 Teelöffel pro Tag, pur oder in etwas Wasser. Bei einem Teelöffel täglich reichen 100 ml rund drei Wochen. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Alle Hinweise findest du im Tab „Einnahme“.
Geschmack
Weil der Alkohol wieder entfernt wird, schmeckt die Tinktur milder als alkoholische Auszüge.
Häufige Fragen
Sind Hericium, Igelstachelbart, Löwenmähne und Lion's Mane dasselbe?
Ja. Alle Namen meinen denselben Pilz, Hericium erinaceus.
Was ist der Unterschied zwischen Fruchtkörper und Myzel?
Der Fruchtkörper ist der gewachsene, sichtbare Pilz, das Myzel das Pilzgeflecht, das häufig auf Getreide gezogen wird. Unsere Tinktur besteht zu 100 % aus Fruchtkörper.
Warum kein Wildpilz?
Der Igelstachelbart ist in Mitteleuropa selten und in Deutschland als stark gefährdet eingestuft. Wir verwenden deshalb ausschließlich kultivierte Fruchtkörper.
Enthält die Tinktur Alkohol?
Nein. Alkohol dient bei der Herstellung als eines von drei Auszugsmitteln und wird wieder entfernt. Die fertige Tinktur enthält keinen Alkohol. Die Zutaten findest du im Tab „Inhaltsstoffe“.
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Dieses Produkt ist ein Nahrungsergänzungsmittel.