Cordyceps Tinktur 100 ml – Liquid Shrooms

€73,20


  • vegan
  • laktosefrei
  • glutenfrei
  • fructosefrei

100 % Fruchtkörper — kein Myzel, kein Getreidesubstrat

Dreifach-Extraktion über 6 Wochen mit Alkohol, Wasser und Glycerin

Handgemacht in Wien in kleinen Chargen in unserer eigenen Manufaktur

100 ml — bei einem Teelöffel täglich rund drei Wochen

Für Tage, an denen die Luft ausgeht

Cordyceps ist der Pilz, nach dem Menschen suchen, wenn ihnen die Kraft für den Nachmittag fehlt. Wenn die Treppe länger wird. Wenn Training sich schwerer anfühlt als vor fünf Jahren. In Tibet und in China gibt man ihn seit Jahrhunderten genau dafür: Menschen, die sich erholen müssen, und Menschen, die sich etwas abverlangen.

Was in einer kontrollierten Studie gemessen wurde

2010 untersuchte eine Arbeitsgruppe der University of California in Los Angeles zwanzig gesunde Menschen zwischen fünfzig und fünfundsiebzig Jahren — doppelblind, mit Placebogruppe, über zwölf Wochen. Gemessen wurde auf dem Fahrradergometer die Schwelle, ab der die Muskulatur auf anaerobe Energiegewinnung umschaltet: also der Punkt, an dem es anstrengend wird. Diese Schwelle verschob sich in der Cordyceps-Gruppe um 10,5 Prozent nach oben, die ventilatorische Schwelle um 8,5 Prozent. Die Autoren schlossen: „supplementation with Cs-4 improves exercise performance and might contribute to wellness in healthy older subjects."

2024 gab eine thailändische Arbeitsgruppe vierzig gesunden Erwachsenen acht Wochen lang ein fermentiertes Getränk aus Cordyceps militaris, ebenfalls doppelblind und placebokontrolliert. Gemessen wurde die Aktivität der natürlichen Killerzellen — der Zellgruppe, mit der das angeborene Immunsystem als Erstes reagiert. Sie stieg gegenüber der Placebogruppe deutlich an, bei den Männern nach vier, bei den Frauen nach acht Wochen. Die Studie wurde von der staatlichen thailändischen Innovationsagentur finanziert; die Autoren deklarieren keine Interessenkonflikte.

Cordycepin — und sein Leibwächter

Der Leitstoff des Cordyceps heißt Cordycepin, chemisch 3'-Desoxyadenosin: ein naher Verwandter des Adenosins, jenes Bausteins, aus dem der Körper unter anderem seine Energieträger baut. Kultivierter Cordyceps militaris enthält davon je nach Substrat 9 bis 30 Milligramm pro Gramm Trockenmasse — ein Vielfaches dessen, was in den teuren Wildpilzen vom tibetischen Hochplateau steckt.

Und der Pilz bildet ihn nicht allein. Er produziert im selben Zug eine zweite Substanz, Pentostatin, die genau das Enzym hemmt, das Cordycepin abbauen würde. Die Fachliteratur nennt das ein „protector–protégé"-Paar: Der Pilz liefert den Wirkstoff und seinen Leibwächter im selben Paket. Es ist eine der elegantesten Konstruktionen, die man in einem Pilz findet — und ein guter Grund, den ganzen Pilz zu extrahieren statt einen isolierten Einzelstoff.

Dazu kommen Adenosin — mit 1 bis 5,9 Milligramm pro Gramm; die Chinesische Pharmakopöe verwendet genau diesen Stoff als Qualitätsmaßstab —, Cordycepinsäure, Ergosterol und Polysaccharide, die drei bis acht Prozent der Trockenmasse ausmachen.

Sommergras, Winterwurm — 550 Jahre schriftliche Überlieferung

Auf Tibetisch heißt er Yartsa Gunbu, „Sommergras, Winterwurm", und im Chinesischen genauso: 冬虫夏草. Man verstand ihn lange als ein Wesen, das die Jahreszeit wechselt wie andere die Kleider — im Winter ein Wurm, im Sommer ein Halm. Was tatsächlich geschieht, ist nicht weniger erstaunlich: Der Pilz befällt die Raupe eines Nachtfalters, die tief in der Grasnarbe des Hochlands überwintert, und treibt im Frühjahr als schmaler brauner Fruchtkörper aus ihrem Kopf ins Licht.

Der erste Arzt, von dem wir sicher wissen, dass er darüber geschrieben hat, hieß Zurkhar Nyamnyi Dorje und lebte von 1439 bis 1475. In seinem Werk „Mündliche Unterweisungen über zehn Millionen Arzneien" steht der Yartsa Gunbu als Mittel, das die Lebenskraft und das Begehren stärkt. Das sind über 550 Jahre schriftliche Überlieferung.

In die chinesischen Arzneibücher kam er später, aber dann blieb er: 1694 nennt ihn Wang Ang zum ersten Mal, 1757 beschreibt Wu Yiluo im „Ben Cao Cong Xin" genauer, wofür man ihn gab — um die Lunge zu schützen und die Niere zu nähren, gegen Husten und zähen Schleim, und für Menschen, die sich von einer langen Krankheit erholten. Bis heute ist er offizielle Droge der Chinesischen Pharmakopöe.

Unter den Hirten des Himalaya wird bis heute eine Geschichte weitergegeben: dass ihnen aufgefallen sei, wie kräftig ihr Vieh wurde, wenn es im Frühjahr auf den Hochweiden diesen Pilz mitfraß, und dass sie ihn deshalb selbst zu nehmen begannen. Ethnologen haben sie aufgezeichnet. Sie beschreibt gut, wie volksmedizinisches Wissen entsteht — durch Zuschauen.

Warum wir kultivierte Ware nehmen

Der wilde Raupenpilz ist eines der teuersten Naturprodukte der Welt, und das hat Folgen. Die Weltnaturschutzunion führt ihn seit 2020 als gefährdet; in den letzten fünfzehn Jahren sind die Bestände um mehr als dreißig Prozent zurückgegangen, in der nepalesischen Provinz Karnali ist die legal gehandelte Menge in sieben Jahren um über sechzig Prozent gefallen. In manchen Himalaya-Distrikten hängen zwei Drittel des Familieneinkommens an dieser Ernte.

Wir arbeiten deshalb mit kultiviertem Cordyceps militaris aus kontrolliertem Anbau — der Art, die in der Forschung am besten untersucht ist und die beim Cordycepin die höheren Werte liefert. 100 % Fruchtkörper, kein Myzel, kein Getreidesubstrat, sechs Wochen dreifach extrahiert mit Alkohol, Wasser und Glycerin, handgemacht in Wien in kleinen Chargen.

Einnahme

1 bis 2 Teelöffel pro Tag, pur oder in Wasser. Bei einem Teelöffel täglich reichen 100 ml rund drei Wochen. Wer ihn wegen des Trainings nimmt, nimmt ihn meist morgens oder rund eine Stunde vor der Belastung.

Inhalt: 100 ml | Empfehlung: 1 bis 2 Teelöffel pro Tag


Zur europäischen Gesetzgebung

Heilpilze und Heilpflanzen sind keine Erfindung der Moderne. Die Menschheit verwendet sie seit Jahrtausenden als Medizin — und die moderne Pharmazie hat ihre Wurzeln genau dort: im Pflanzenwissen der Völker. Aspirin kommt von der Weide, Penicillin vom Schimmelpilz, Chinin gegen Malaria von der Chinarinde.

Wir dürfen dir das gesetzlich nicht sagen — zumindest nicht so direkt, wie wir es gerne würden. Die europäische Health-Claims-Verordnung (EU 1924/2006) verbietet gesundheits- und krankheitsbezogene Aussagen für Nahrungsergänzungsmittel, solange sie nicht durch ein aufwendiges EU-Zulassungsverfahren bestätigt wurden. Das betrifft nahezu alle pflanzlichen und pilzlichen Wirkstoffe — egal wie alt und wie gut erforscht ihre Anwendung ist.

Deshalb laden wir dich ein, selbst zu recherchieren. PubMed ist die weltweit größte Datenbank für wissenschaftliche Studien — frei zugänglich, kostenlos. Hier geht es direkt zu den Studien über Cordyceps auf PubMed.

Dieses Produkt ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es ist nicht zur Diagnose, Behandlung oder Heilung von Krankheiten bestimmt.

Gut zu wissen: Wenn du gerinnungshemmende Medikamente einnimmst oder eine Operation ansteht, sprich die Einnahme bitte vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab und informiere das Behandlungsteam.

Quellen
Chen S., Li Z., Krochmal R., Abrazado M., Kim W., Cooper C.B.: Effect of Cs-4 (Cordyceps sinensis) on Exercise Performance in Healthy Older Subjects: A Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Journal of Alternative and Complementary Medicine 2010; 16(5):585–590.
Ontawong A. et al.: A randomized controlled clinical trial examining the effects of Cordyceps militaris beverage on the immune response in healthy adults. Scientific Reports 2024; 14:7994.
Xia Y. et al.: Fungal Cordycepin Biosynthesis Is Coupled with the Production of the Safeguard Molecule Pentostatin. Cell Chemical Biology 2017; 24(12):1479–1489. — dazu Wellham P.A.D. et al., Annals of Translational Medicine 2019; 7(Suppl 3):S116.
Cordyceps militaris — Gehalte an Cordycepin, Adenosin und Polysacchariden: Review in Foods 2025; 14(19):3408.
Wang X. et al.: Ophiocordyceps sinensis — Ethnopharmakologie, Erstnennungen 1694 und 1757, Pharmakopöe-Marker Adenosin. Medicinal Plant Biology 2025; 4:e026.
Winkler D.: Yartsa Gunbu (Cordyceps sinensis) and the Fungal Commodification of Tibet's Rural Economy. Economic Botany 2008; 62(3):291–305. — zur ältesten Textquelle Zurkhar Nyamnyi Dorje (1439–1475).
Panda A.K., Swain K.C.: Traditional uses and medicinal potential of Cordyceps sinensis of Sikkim. Journal of Ayurveda and Integrative Medicine 2011; 2(1):9–13.
IUCN Red List of Threatened Species: Ophiocordyceps sinensis, Assessment 2019 (publ. 2020), Kategorie Vulnerable. · Karki S. et al., Journal of Agriculture and Natural Resources 2020; 3(1):219–232.

Mehr zu diesem Pilz: Cordyceps: Wirkung, Anwendung und Dosierung im Überblick

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Cordyceps (Cordyceps sinensis):

Energie und Ausdauer: Cordyceps steigert die körperliche Leistungsfähigkeit, indem er die Sauerstoffaufnahme verbessert und die Energieproduktion auf zellulärer Ebene erhöht. Dies führt zu mehr Ausdauer und weniger Ermüdung.

Immunsystem: Der Pilz unterstützt das Immunsystem, indem er die Aktivität von Immunzellen fördert und die Abwehrkräfte stärkt.

Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle: Cordyceps kann helfen, den Blutdruck zu regulieren und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, was ihn besonders für Menschen mit Stoffwechselerkrankungen vorteilhaft macht.

Antioxidante Wirkung: Der Pilz enthält Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen und die Zellalterung verlangsamen.

Lungengesundheit: Cordyceps fördert die Lungenfunktion und kann bei der Behandlung von Atemwegsbeschwerden hilfreich sein.

Cordyceps ist ein leistungssteigernder Pilz, der das Immunsystem stärkt, die Energie steigert und eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel hat.

Zur täglichen Einnahme. 3-5 ml (1 TL) 30 Minuten vor dem Essen einnehmen.

Unsere Tinktur wird durch einen aufwendigen dreifachen Extraktionsprozess gewonnen. Dabei werden die Pilze zunächst mit Alkohol extrahiert, um die wasserlöslichen sowie fettlöslichen Wirkstoffe der Pilze aufzunehmen. Parallel wird jeweils ein weiterer Batch Pilz-Fruchtkörper mit Glycerin und ein weiterer mit Wasser extrahiert, um alle wertvollen Inhaltsstoffe aus den Pilzen zu gewinnen. Der Alkoholanteil wird dabei während des Prozesses sorgfältig reduziert, sodass der Geschmack angenehm mild bleibt, ohne die typischen Bitterstoffe, die oft mit alkoholischen Extrakten verbunden sind.

Warum dreifach extrahiert?

Durch die Verwendung von Alkohol, Glycerin und Wasser wird das gesamte Spektrum der Pilzwirkstoffe extrahiert, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Hohe Wirksamkeit: Jeder Pilz enthält einzigartige aktive Bestandteile, die in diesem Prozess schonend und dennoch kraftvoll extrahiert werden, um dir die volle Wirkung zu bieten.

Sanfter Geschmack: Durch die Verdampfung des Großteils des Alkohols bleibt der Geschmack angenehm mild und ausgewogen, ohne dass die Tinktur zu scharf oder zu intensiv wird.

Vorteile auf einen Blick:

Optimale Pilzkraft: Diese Tinktur bietet dir die gesamte Heilkraft der Pilze, da alle wertvollen Inhaltsstoffe extrahiert und vereint werden.

Sanft im Geschmack: Der reduzierte Alkoholgehalt sorgt für einen milderen, angenehmen Geschmack, der die Verwendung erleichtert.

Vielseitig und wirksam: Ideal zur Unterstützung von Gesundheit und Wohlbefinden – perfekt geeignet für die tägliche Anwendung oder als gezielte Hilfe bei speziellen Bedürfnissen.

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